Der Nachhaltigkeitsfonds des SAC Rinsberg unterstützt die folgenden
Projekte:


Sanierungen und Entschärfungen von Routen und Zustiegen:
Wegen den klimawandelbedingten Veränderungen sind bei gewissen Routen oder Zustiegen
die Bedingungen in den letzten Jahren schlechter und gefährlicher geworden z.B. durch
Gletscherschliffplatten oder sich weiter öffnenden Bergschründen. Mit den Fondsmitteln
sollen sanfte Sanierungen, Entschärfungen oder Einrichtungen (Fixseile etc.) finanziert
werden. Nicht vorgesehen sind Neuerschliessungen. Die Sanierungen/Entschärfungen
müssen in Absprache mit den Erschliesser*innen erfolgen.

 


Schnupperwochende für Menschen mit wenig Einkommen:
Menschen mit wenig Einkommen oder Geflüchteten soll ermöglicht werden, die Welt der
Berge und des Alpinismus kennenzulernen. Wir bieten in unserem Tourenprogramm ein
Wochenende mit Übernachtung in einer SAC-Hütte an, zu dem wir solche Menschen
einladen. Ziel soll ein schönes Erlebnis in der Natur sein, Bergsport kennenzulernen und
Begegnungen von Menschen mit unterschiedlichen Biographien und Lebenswelten
ermöglichen. Es sollen max. 10 Personen teilnehmen, plus eine gewisse Anzahl
Tourenleitende (TL). Mit den Fondsmitteln werden die Reise- und Übernachtungskosten der
Teilnehmenden gedeckt. Die Entschädigung der TL erfolgt über die übliche
Spesenentschädigung.
Das Angebot wird über Climbaid und die lokalen Sozialämter und ähnliche Institutionen
bekannt gemacht.Auf Grund der guten Resonanz und des tollen Erlebnisses für alle Beteiligten, führen wir das
Wochenende dieses Jahr zum dritten Mal durch.

 


«How to Biwak» Übernachten in einer Kletterroute
Biwak-Schnuppertour: Ziel ist neue Techniken und Tipps kennenzulernen, um in einer
Kletterroute (oder am Einstieg, oder auf dem Gipfel oder beim Abstieg) zu biwakieren.
Der Biwakprofi Ralf Weber, der bereits schon in 2025 einen Biwak-Kurs bei uns geleitet hat,
gibt seine Erfahrungen weiter.
Die Kosten für den Bergführer werden vom Nachhaltigkeitsfonds übernommen. Die
Teilnehmer bezahlen ihre persönlichen Auslagen/Spesen selber.


Alpenlernen mit Klima-Input
Der SAC bietet für Schulklassen ab Stufe Sek I eine Projektwoche mit dem Titel
«AlpenLernen» an. Die Projektwoche entstand in Zusammenarbeit der Stiftung UNESCO-
Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und dem Schweizer Alpen-Club SAC. Während fünf
Tagen tauchen die Jugendlichen in die Welt des Bergsports ein, lernen wie der Alpenraum
genutzt und gleichzeitig geschützt werden kann, erleben vor Ort die alpine Flora und Fauna
und entdecken zusammen mit einem Bergführer die Region. Verpflegung und Übernachtung
finden auf einer SAC-Hütte statt (Bächlital- oder Lidernenhütte). 
Zusätzlich wird die Klimaschutzorganisation Myclimate beigezogen, die mit zwei
Unterrichtsinputs die Projektwoche bereichert: ein halbtägiger Input im Unterland, vor der
Projektwoche und ein halbtägiger Input im alpinen Raum während der Projektwoche.

Repair!
Das Reparieren von Alpinausrüstung schont das eigene Budget und die Umwelt. Es ist aber
nicht immer so einfach, die kaputten Dinge reparieren zu lassen – man weiss nicht wo, wie
lange es geht und ob es überhaupt geflickt werden kann. Wir wollen es unseren
Sektionsmitgliedern deshalb erleichtern, kaputte textile Produkte wie Bekleidung, Rucksäcke,
Zelte, Schlafsäcke etc. einfach und günstig reparieren zu können. Dazu machen wir eine
Reparaturmöglichkeit in Bülach bekannt und subventionieren die Reparaturkosten mit 50%:
Tamara Jansen, die bei uns Mitglied ist, ist Schneiderin und führt die Reparaturen aus. Sie
hat eine Liste von Artikeln zusammengestellt, die sie reparieren kann.

 


Mitarbeit beim Bergwaldprojekt
Seit 1987 engagiert sich das Bergwaldprojekt https://www.bergwaldprojekt.ch für den Schutz,
die Pflege und den Erhalt von Wald und Kulturlandschaft im Berggebiet. Gemeinsam mit
Freiwilligen stärkt die Organisation die Widerstandsfähigkeit des Bergwaldes, fördert die
Biodiversität und trägt dazu bei, seine vielfältigen Leistungen für kommende Generationen zu
erhalten: Freiwillige leisten im Bergwald praktische Arbeitseinsätze und unterstützen
Forstbetriebe, Waldbesitzer:innen, Naturparks und Landwirt:innen. Unter fachlicher Anleitung
führen sie Arbeiten durch, die ohne Mithilfe oft nicht realisierbar wären. Dabei erleben die
Freiwilligen den Bergwald hautnah, lernen seine ökologische und gesellschaftliche
Bedeutung kennen und entwickeln ein Bewusstsein dafür, was nachhaltige Bewirtschaftung
bedeutet.
Wir organisieren ein bis zwei Tage beim Bergwaldprojekt, bei denen unsere Mitglieder
mitarbeiten können. Wir können den Wald, resp. die Region auswählen. Gruppengrösse
max. 16 Personen.


Kochen für Draussen & draussen Kochen: Touren-Essen vorkochen: Was man alles
essen kann!
Tour 1: Kochworkshop im Clubraum/in einer Schulküche
Wir kochen unter Anleitung von Vivienne nahrhaftes, kompaktes und leckeres Essen, das
sich gut für Trekking oder Bergtouren eignen würde. Im besten Fall bringt uns der Workshop
auf neue Ideen, wie wir während unseren Bergabenteuern gesund, nachhaltig und gut essen
können. Konkrete Koch-Ideen: Protein-Stängel, Nuss-Früchtebrot, … Vorschläge aus der
Runde willkommen.
Tour 2: Draussen mit Wildkräutern kochen
An einem gemütlichen Nachmittag sammeln wir essbare Wildkräuter, die danach ein auf
dem Feuer gekochtes Essen verfeinern. So kommen wir auch mit der Natur unserer Region
in Berührung und entdecken vielleicht etwas von dem Besonderen, das wir sonst erst finden,
nachdem wir in die Berge gereist sind.